Ausbildung für Dressurpferde I

(4)
Preis

39,90 €

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Versand
3,00 €
 

Artikel-Nr.
200390
Hersteller
Klimke, Ingrid
Gewicht
110,0 g
Produktion
Kamera und Schnitt: Thomas Vogel, Konzept und Realisation: Ingrid Klimke
Sprache
Deutsch
DVD Video
PAL, 85 Minuten
ISBN
978-3-939547- 51-8
Medium
DVD
Bettina Schraps

Richtig reiten reicht!

Mit dem dreiteiligen Set „Grundausbildung für Reitpferde“ wurden die Grundlagen in der Ausbildung des Pferdes geschaffen, nun folgt die weiterführende Dressurausbildung auf dem Weg in die schwere Klasse. Anhand ihrer drei Dressurpferde „Dresden Mann“, „Flipper“ und „Dante“ demonstriert Ingrid Klimke den Aufbau des Trainings für die höheren Dressurlektionen und höchste Versammlung. Dabei steht ihr wie gewohnt Reitmeister Paul Stecken zur Seite, außerdem wird sie von Wilfried Gehrmann u. a. mit der Arbeit an der Doppellonge und mit der Handarbeit unterstützt. Ingrid Klimke bei der Arbeit zuzuschauen, ist wie immer ein Genuss, die Kommentare von Ausbilder und Reiterin sind hervorragend nachzuvollziehen und sind eine gelungene Anregung für die eigene dressurmäßige Arbeit. Vor allem für alle, die nicht regelmäßig unter Anleitung eines kompetenten Ausbilders reiten können, ist das Studium dieser DVD eine perfekte Hilfe bei der täglichen Arbeit und für die mentale Aufarbeitung auftretender Probleme, denn: „Richtig reiten reicht.“ und das Reiten beginnt bekanntlich im Kopf. Diese Ausbildungs-Reihe mit Ingrid Klimke und ihrem Team bei Pferdia TV gehören mit Sicherheit zu den besten Dressur-Lehrvideos, die derzeit auf dem Markt sind.


HorseToday

Schöner Reiten mit Ingrid Klimke

Ingrid Klimke steht für professionelles, pferdegerechtes Reiten. In einem neuen Film zeigt sie, wie die Ausbildung für Dressurpferde auf dem Weg zur Klasse S zu gestalten ist. Wer schaut Ingrid Klimke nicht gerne beim Reiten zu? Ihre Pferde wirken nicht nur in ihren Filmen immer ausgesprochen gelassen und aufmerksam. Wer Ingrid Klimke auch auf den Abreiteplätzen dieser Welt beobachtet hat, kann auch dort immer wieder schönes Reiten erleben. Mit dem neuen Film „Ausbildung für Dressurpferde – Auf dem Weg zur Klasse S (Teil1)“ gelingt Ingrid Klimke in Zusammenarbeit mit dem pferdia Verlag erneut, eine filmische Dokumentation über anspruchsvolles, schönes Reiten auf den heimischen Bildschirm zu zaubern, lehrreich sowie informativ verpackt – und mit hohem Spassfaktor. Sicherlich ist ein Profi-Reiter, der den Reitsport quasi mit der Muttermilch aufgesogen hat und seit frühester Jugend unter der Aufsicht und Leitung eines Olympiasiegers trainiert worden ist, deutlich im Vorteil gegenüber dem durchschnittlichen Freizeitreiter und Späteinsteiger. Dennoch entlässt es diese Reiter nicht aus der Verantwortung, sich um die eigene Weiter- und Ausbildung zum Vorteil des Pferdes zu kümmern. Toll, wenn es sogar Filme gibt, die nicht nur sachlich und fachlich, sondern auch mit Freude den Spass am Reiten vermitteln. Dieser Film zählt zu den besten aus der Kollektion der „Klimke-Filme“. Er wirkt deutlich strukturierter, Zitate und Originalaussagen von Ingrid Klimke sowie die Kommentare aus dem „Off“ ergänzen sich und sind abwechslungsreich gestaltet. Im Gegensatz zu der vorgelagert produzierten Trilogie über die „Grundausbildung für Reitpferde“ (ebenfalls aus dem pferdia Verlag) stellt Ingrid Klimke in diesem Film die gezeigten Pferde selber vor – eine schöne Neuerung, erwartet man bei einem Film von und mit Ingrid Klimke auch, sie selbst möglichst häufig im Sattel zu sehen. Auffällig auch in dieser Ausbildungsstufe: Die Schnelligkeit der Lektionsabfolge, mit der Ingrid Klimke für anspruchsvolle Abwechslung sorgt. Oft unterschätzt und selten praktiziert, ist der schnelle Wechsel in den zu reitenden Lektionen vor allem zu Beginn und ohne Erfahrung durch den Reiter sicherlich eine sportliche bzw. mentale Herausforderung – nicht nur für das Pferd. Kann man doch häufig in den Reithallen dieser Welt eine notorisch gleich strukturierte und monotone Aneinanderreihung von Lektionen und Aufgaben feststellen, zeigt der Filmbeitrag eindrucksvoll, dass die Bereitschaft zur abwechslungsreichen Gestaltung des Trainings eine Folge der persönlichen Einstellung und Fähigkeit (bzw. Übung) ist. Denn im Vorfeld immer exakt und zeitnah zu wissen, welche Übung und Lektion zu reiten ist, stellt keine Selbstverständlichkeit dar, sondern ist nur durch eine vorherige Auseinandersetzung mit dem täglichen Lernziel und der erforderlichen Disziplin auf Seiten des Reiters zu erreichen. Doch Ingrid Klimke wird nicht müde zu betonen, dass Langeweile und Monotonie zu vermeiden sind – möchte der Reiter täglich mit einem motivierten und arbeitsfreudigen Pferd unter dem Sattel trainieren. Sehr schön vor allem der Aspekt, dass Ingrid Klimke unter Anleitung von Paul Stecken mit der Kamera beobachtet wird. Damit verdeutlicht sie nachdrücklich, dass gerade und vor allem die Profi-Reiter nicht auf Unterricht und Training unter Anleitung kompetenter Reitausbilder verzichten können. Für viele Durchschnittsreiter ein Paradoxon, vermuten sie doch häufig, dass Reiter in diesem Segment inzwischen auf Unterricht verzichten würden. Oft wird ihnen dies sogar von den eigenen Ausbildern vorgelebt, die man in den seltensten Fällen ebenfalls unter Anleitung reiten sieht. Paul Stecken zählt zu den wenigen Ausbildern, die man sicherlich uneingeschränkt als Vorbilder bezeichnen kann. Zur alten Schule zählend, erweist sich der Unterricht im Film als ausgesprochen angenehm und lehrreich. Immer wieder und unermüdlich erklärt er, worauf es bei den jeweiligen Lektionen und Aufgaben ankommt. Und eine hochkonzentrierte Ingrid Klimke zeigt, wie die entsprechende Lektion auszusehen hat. Gelingt eine Übung einmal weniger gut, werden die Gründe erklärt und die Lektion wiederholt. Gelassen und ohne Stress. Ganz einfach. Ergänzend zur eigenen Ausbildungsstrategie ist die Nutzung von Informationsquellen wie dieser Film mit hoher Wahrscheinlichkeit hilfreich, doch ohne fachmännische, praktische Unterstützung durch einen Ausbilder aber sicherlich wenig zielführend. Das ist auch der einzige Wehrmutstropfen: Einen Trainer mit einem gleichgelagerten Anspruch in der Pferde- und Reiterausbildung zu finden, gestaltet sich in der heutigen Zeit zunehmend schwieriger bzw. ist teilweise (vor allem regional) fast unmöglich geworden. Somit sind Filme wie dieser zwar auf jeden Fall und immer zu empfehlen, aber für die persönliche Weiterentwicklung ist natürlich die aktive Ausübung des Sports unabdingbar. Man darf auf eine weitere Fortsetzung gespannt sein … und wir freuen uns auf einen nächstfolgenden Teil 2 dieser Serie über die Dressurpferdeausbildung, der vielleicht sogar wieder eine erneute Steigerung in der redaktionellen Umsetzung erfährt. Und wer die vorangegangene Trilogie „Grundausbildung für Reitpferde“ noch nicht kennt, dem sei sie der Vollständigkeit halber empfohlen. In den ersten Teilen werden drei ausgewählte Jungpferde aus dem Bestand von Ingrid Klimke auf ihrem Ausbildungsweg mit der Kamera begleitet. Zu den Schwerpunktthemen eines ganzheitlichen Trainingsprogramms werden die Pferde im Alter von vier, fünf und sechs Jahren in der Dressur, im Springen, bei der Cavaletti-Arbeit, im Gelände und teilweise auf dem Turnier gezeigt. Die „Ausbildung für Dressurpferde“ ist nun die logische Konsequenz, in der die nächstfolgenden Ausbildungsschritte auf dem Weg zur Klasse S dokumentiert werden. Anke Klabunde (Juni 2011)


Herting Sylvilie

DVD 200390

PM Nr. 066822


Claudia Sanders

Prädikat: absolut sehenswert.

Es macht ja ohnehin immer Spaß Ingrid Klimke beim Reiten zuzusehen, was bei diesem Film natürlich nicht anders ist. Sie stellt hier ihre Nachwuchspferde vor, die ja schon aus den ersten drei Filmteilen bekannt sind. Jetzt sind die Youngsters auf den Weg zur Klasse S. Doch keine Sorge, auch wenn Ihr Vierbeiner noch nicht so weit ist, ist der Film sehenswert. Denn ganz akribisch wird immer wieder an den Grundlagen gearbeitet, damit auch schwerere Lektionen wie Seitengänge und Galoppwechsel funktionieren.


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